BCN3D prüft chemische Beständigkeit von 3D-Druck Filamenten Leave a comment

Das richtige Filament für die Endanwendung zu finden ist ein wichtiger Punkt um die Langlebigkeit eines Bauteils aus dem 3D-Drucker zu gewährleisten. BCN3D hat aus diesem Grund Acht verschiedene Filamente auf ihre chemische Beständigkeit geprüft.

BCN3D ist ein spanischer Hersteller von 3D-Druckern für Prosumer oder professionelle Anwender. Das für seine Geräte mit 2 unabhängigen Extrudern (IDEX) bekannte Unternehmen hat vor kurzem seinen neuen Epsilon 3D-Drucker vorgestellt.

Hersteller prüft chemische Beständigkeit von Filamenten

In einem aktuellen Beitrag im Blog von BCN3D findet man einen Test von gedruckten Bauteilen aus verschiedenen Filamenten. Geprüft wurden häufig verwendete Materialen wie PLA, PETG, ABS und TPU. Zudem wurden Polypropylen, Polyamid und Mischungen wie PAHT CF15 und PPGF30 der beiden zuletzt genannten Materialien getestet. Weitere Infos zu 3D-Druck Filamenten gibt es in unserem 3D-Druck Materialguide.

Für die meisten Heimanwender wir dieser Test wahrscheinlich nicht sonderlich interessant sein. Drucke von Heimanwendern sind meist keinen Chemikalien ausgesetzt. Vor allem professionelle Anwender werde die Ergebnisse interessieren.

Versuchsaufbau und Ergebnisse

Die Bauteile wurden für 24 Stunden in organischem Lösungsmittel eingelegt und mit einer Kamera beobachtet. Dabei zeigte sich vor allem die schlechte Beständigkeit von Materialien wie PLA, PETG und ABS. Welches nicht weiter verwunderlich sein sollte. Ohne die Ergebnisse Vorweg nehmen zu wollen: Die Bauteile aus Polypropylen überstanden den Test am Besten. Alle anderen Bauteile haben sich mindestens in im Volumen verändert. Den vollständigen Beitrag findet ihr hier.

Chemische Beständigkeit

Die chemische Beständigkeit von Materialien ist deren Fähigkeit Erosion, Zersetzung oder Imprägnierung durch den Kontakt mit Dämpfen, Gasen oder Feststoffen von Säuren, Basen, oder Lösungsmitteln zu widerstehen.

Vor allem bei industriellen Anwendungen ist es wichtig den Einsatzort des Bauteils zu analysieren und die Anforderungen an das Bauteil zu kennen. Eine verlässliche Datengrundlage bezüglich der Eigenschaften von Materialien ist überdies hilfreich.

Wer beispielsweise Drucke aus ABS mit Aceton bedampft um das Bauteil zu glätten, nutzt die schlechte Beständigkeit von ABS gegenüber Aceton aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.