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Alles Wissenswerte über 3D-Druck Filamente

Fibretuff eröffnet Produktionsstätte für medizinisches Filament

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FibreTuff Medical Biopolymers, ein Unternehmen aus Ohio welches für 3D-Druck Filamente herstellt, eröffnet in Zusammenarbeit mit Innovative Plastics and Moulding (IPM) Inc. eine neue Fabrik, welche die Nachfrage nach Filamenten für den medizinischen Bereich bedienen soll. Das neue, von FibreTuff entwickelte Filament  wird exklusiv von Innovative Plastics and Moulding (IPM), Inc. hergestellt.

Das neu vorgestellte Filament ist eine Mischung aus Polyamid (PA), Polyolefin sowie Cellulose. Es ist für die Herstellung von medizinischen Produkten der Klassen I bis IV geeignet. Robert Joyce, CEO von IPM ist überzeugt, dass das Material eine disruptive Wirkung auf den Markt für medizinische Produkte haben wird. Er sieht einen Markt und will durch strategische Partnerschaften weiter wachsen.

Knochen gedruckt mit PAPC

Knochen gedruckt mit PAPC

FiberTuff PAPC3D

Die entwicklung des Filaments begann im Jahr 2017 im Rahmen eines Projektes des Zentrums für innovative Lebensmitteltechnologie in Ohio (CIFT). Mit einem Budget von 500.000 US$ sollte ein Material entwickelt werden, welches für medizinische Produkte der Klassen I und II geeignet ist.

Weitere an diesem Projekt beteiligte Unternehmen waren Witheside Orthostic and Prosthetic Group, sowie JuggerBot 3D, ein 3D-Druckdienstleister und Berater und Valtronic Technologies, ein Hersteller von medizinischen Geräten.

Eine Prüfung durch eine medizinsche Prüf- und Aufsichtsbehörde ergab, dass FibreTuff PAPC für Implantate geeignet ist, welche 20 Tage lang im menschlichen Körper verbleiben können.

Vorteile von PAPC

PAPC bietet viele Vorteile gegenüber den bisher in der Industrie für Medizinprodukte verwendeten Materialien. Chief Operating Officer, Ted Wolkowski, erklärt, dass PAPC-Geräte im Körper durch Röntgenstrahlung sichtbar gemacht werden, da es strahlungsundurchlässig ist. Ebenso erzeugt PAPC während der Verarbeitung keinen üblen Geruch.

Laut Plastics Technology, einem Fachmagazin, sinken die Kosten für Geräte und Implantate. So seien mit PAPC gedruckte Objekte bis zu 30 Prozent günstiger. Da das Material absorbierende Wirkung hat, ist es sogar möglich spezielle Beschichtungen anzuwenden. Diese können beispielsweise Medikamente langsam in den Körper abgeben.

Quelle: fibretuff.us



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